Tipps rund um Venedig
Best Of meiner Venedig-Erfahrungen


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Blick auf Chiesa di San Giorgio Maggiore

Wenn man ein wenig Zeit in einer so schönen Stadt verbringt, stellt man natürlich bald fest, wie man den Aufenthalt mit ein paar Vorkehrungen perfekt gestalten kann. Als inzwischen Venedig-Beinahe-Einheimische lasse ich gerne an meiner Expertise teilhaben :)

Persönliche Tipps:

Reisezeit: Ich hatte mit Anfang Juni wohl schon eine der besten Reisezeiten erwischt. Aber im Februar an Karneval, wenn der Nebel die Stadt in seinen Bann zieht und man in den hunderten Seitengässchen die wortwörtliche Hand vor Augen nicht mehr sieht, muss es auch wunderbar sein. Vom Hochsommer wurde mir abgeraten, weil durch das stehende Wasser aus der (jenseits der Touri-Rennstrecken) sehr leisen Stadt eine sehr stinkende Stadt wird.

Fähre: Fahren Sie mit dem Auto bis Jesolo statt in Mestre überdimensional hohe Parkgebühren zu zahlen.

Lokale: Die Fischlokale in Dorsoduro sind legendär!

Stadtentdeckung: Bleiben Sie jenseits der Touristenpfade! Hier trampeln tausende im Gleichschritt die Sehenswürdigkeiten entlang … Trauen Sie sich stattdessen, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Das ist lohnenswerter und führt zu wunderbaren Entdeckungen, die in keinem Reiseführer stehen.

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Abendstimmung am Canale Grande

Überfahrt über Canale Grande: Ein paar Mal habe ich mich verlaufen und stand ratlos vor dem Canale Grande, der ja bekanntlich nur eine Hand voll Brücken besitzt … Und ich war jedes Mal denkbar weit von der nächsten Brücke entfernt. Aber Glück im Unglück muss man haben: Einmal fand ich eine Art „Steh-Gondel“, die von einer Kanalseite zur anderen fährt. Zwischen alten Damen mit ihren Einkaufstüten verbrachte ich die kurzweilige Überfahrt. Sehr authentisch und günstig – und absolut empfehlenswert!

Klavier: Ich gönnte mir einen original venezianischen Espresso in einem versteckten Café, aus dem Klavierlaute klangen. Es war unheimlich schön, aber hinterher zahlte ich 3 Euro extra. Denn sobald man sich setzt und etwas bestellt, zahlt man den Klavierspieler mit – so wie in anderen Teilen Italiens das Gedeck berechnet wird. Man lernt nie aus.

Hilfreiche Grüße von Eurer Rosi