Sightseeing in Peking
Highlights der chinesischen Hauptstadt


Rosi Reiselust in Peking am Lamatempel

Der wunderschöne Lamatempel in Peking

Erst mit etwas Abstand habe ich wieder Zeit gefunden, die Erlebnisse der letzten Tage zusammen zu fassen. Da man als Ausländer in China nicht autofahren darf, bewegte ich mich meinen gesamten Besuch hinweg nur mit Taxis und öffentlichen Verkehrsmitteln fort.

Am Tian'anmen Platz wurde die Volksrepublik China ausgerufen

Am Tian’anmen Platz wurde die Volksrepublik China ausgerufen

Auf meiner Liste standen die standardmäßigen Must-Sees wie die verbotene Stadt und verschiedene Paläste und Tempel, aber auch der Tierpark und das Nationalmuseum. Besonders der Mao Palast ist mir im Gedächtnis geblieben: Am Tor des Himmlischen Friedens, der Nordseite des Tian’anmen-Platzes und dem Eingang zur verbotenen Stadt, wurde 1949 die Republik ausgerufen. Noch heute stehen überall Soldaten und bewachen das Andenken. Übrigens wird der Platz des Himmlischen Friedens als größter befestigter Platz der Welt bezeichnet – was nicht verwundert, wenn man einmal live vor Ort war.

 

 

Die Verbotene Stadt umfasst fast 900 Paläste, wobei ich natürlich nur eine Auswahl davon besichtigen konnte. Es war gut, am Anfang eine Karte dafür zu besorgen, um auch nur annähernd einen Überblick zu erhalten und natürlich machte ich eine Führung mit. Für die Verbotene Stadt nahm ich mir zwei Tage Zeit, um mich in Ruhe an der wunderbaren Architektur satt zu sehen.

Ebenso typisches wie vielseitges Gericht - Hot Pot

Ebenso typisches wie vielseitiges Gericht – Hot Pot

Abseits von der Verbotenen Stadt gefiel mir der Lamatempel ausgesprochen gut, wobei es sich hier um eine kleine Tempelanlage handelt: vor jedem der Tempeleingänge zündet man 3 Räucherstäbchen an und trifft in jedem Tempelbau auf neue Statuen, wobei die letzte, etwa 16 Meter hohe Sanddornholz-Statue – natürlich in Form eines Buddhas und aus nur einem einzigen Holzstück gefertigt – besonders beeindruckend war.

Eines der seltenen Panda-Exemplare im Tierpark von Peking

Eines der seltenen Panda-Exemplare im Tierpark von Peking

Außerdem habe ich echte Pandas im Tierpark besucht und auch mal einfach so das Treiben in den Straßen und in verschiedenen Parks genossen. Immer wieder wurden meine Besichtigungen unterbrochen, weil man als Europäer eine kleine Attraktion darstellt und viele Menschen gerne ein Foto von mir haben wollten mit sich oder mit der Großmutter und dem Enkel.

Nach der Millionenstadt brauchte ich erstmal ein paar Tage Ruhe und habe mich eine Woche lang in die Natur verkrümelt: Im Umland von Peking gibt es einige Berge und so machte ich eine spontane Rundtour. Zum Abschluss wurde mir ein hervorragendes Wellness-Hotel mitten im Grünen empfohlen, in dem es zum Frühstück nicht nur den obligatorischen Reis und Fischsuppe, sondern sogar Brot im kontinentalen Stil gab. Jetzt bin ich fit und erholt für den Big Apple – ich melde mich bald wieder, und zwar aus New York!

Tiefenentspannte Grüße von Eurer Rosi