In der Stadt, die niemals schläft
Auf den Spuren des Big Apple


 

Einfach nur atemberaubend - Die Freiheitsstatur in New York City

Endlich habe ich das amerikanische Wahrzeichen live gesehen!

Nach der kulturell unheimlich vielfältigen Zeit in Peking mit seinen jahrtausendealten Traditionen steht nun eine Woche New York auf dem Plan. Die vielen Eindrücke sind unheimlich aufregend und es gibt so viel zu sehen, dass ich abends totmüde ins Bett falle (irgendjemand muss ja schlafen, wenn es angeblich alle anderen nicht tun).

Lohnbuchhalterin in New York Time Square

So ist New York: laut, voll, bunt – und dabei definitiv ein Augenschmaus.

Um sämtlichen Vorurteilen eines Standard-Touristen gerecht zu werden, machte ich als erstes eine Schifffahrt von Manhatten nach Staten Island vorbei an der Freiheitsstatue und besuchte am gleichen Tag abends den Time Square. Die unzähligen Lichtreklametafeln waren überwältigend! Beim Ground Zero war ich während einer Hop-on-hop-off-Tour: Dort, wo das World Trade Center stand, füllen nun zwei riesige Brunnen die Fläche und führen scheinbar ins Unendliche. Die Umrandung des monumentalen Denkmals säumen die Namen der bei 9/11 Verstorbenen. Gänsehaut pur!

 

„Ein Drahtseilakt“ – die Promenade auf der Brooklyn Bridge

„Ein Drahtseilakt“ – die Promenade auf der Brooklyn Bridge

Neben dem (völlig überlaufenen) Empire State Building stand auch die Brooklyn Bridge mit ihren zahllosen Drahtseilen auf meinem Plan – auf der obersten Etage laufen Fußgänger, darunter fahren die Autos und die unterste Brückenetage gehört der U-Bahn. Wow! Auch die Radtour durch den Central Park hat mir unheimlich gut gefallen, war nur mit 7 km Strecke viel zu kurz. „Typisch New York“ sind außerdem die vielen tollen Bands, die in den U-Bahn-Gängen auftreten. Eine 6-Mann-Kombo spielte alte Beatles-Songs. Fantastisch!

 

 

Das kulinarische Highlight war für mich der weltbeste Hotdog in Greenwich Village (Tipp für alle Hotdog-Liebhaber: das „Crif Dogs“). Aktuell sind Cronuts total „in“, eine Mischung aus Donuts und Croissants, von denen täglich nur rund 300 Stück in nur einer einzigen Bäckerei hergestellt werden. Die Menschenschlange windet sich schon 2 Stunden vor Ladenöffnung um den kompletten Block und in kürzester Zeit sind alle Cronuts ausverkauft. Morgen versuche ich einen zu ergattern; ich muss sowieso früh aufstehen, weil ich mir einen echten Gospel-Gottesdienst ansehen möchte, ohne dass die Kirche schon komplett überfüllt ist.

Natur pur im Central Park mitten in Manhatten.

Natur pur im Central Park mitten in Manhatten.

Was ich definitiv nicht schaffen werde, ist ein Besuch der HR- und Lohnmesse „Zukunft Personal“, die vom 14. bis zum 16. Oktober in Köln stattfindet. Im Web habe ich ein paar Freikarten gefunden, vielleicht kann mich jemand dort vertreten? Und dabei gucke ich explizit in Chef-Richtung :) Aber genug von der Arbeit, nun mache ich mich auf den Weg zum National History Museum, in dem einer meiner Lieblingsfilme – „Nachts im Museum“ – gedreht wurde …

Unternehmungslustige Grüße von Eurer Rosi

 

PS: Ich habe mich noch nicht entschieden, wohin die Reise weiter geht … Kanada wäre von hier aus das nächste Ziel, Island oder Südafrika böten eine gelungen Abwechslung zu den Städtetouren. Abu Dhabi würde mir genauso wie Indonesien ein wenig Sommerbräune verschaffen. Die Qual der Wahl! Ich habe dazu eine Umfrage in meinen Notizen auf der rechten Seite eingerichtet … also bitte mit abstimmen! :)