München: Es geht los!
Letzte Zeilen vom Flughafen


lohnbuchhalterinn_in_Muench

Dahoam is dahoam – und doch zieht es mich in die Ferne …

Gerade sitze ich in München am Gate und platze fast vor Vorfreude! Die letzten Minuten, bevor ich in den Flieger steige und meine Weltreise tatsächlich losgeht, will ich noch ein paar Sätze über mich schreiben – in der Hoffnung, dass die Zeit bis zum Abflug damit noch etwas schneller vergeht. Wer wissen möchte, wie es dazu kam, dass ich jetzt am Gate sitze, der findet die gesamte Story hier.

(Und ja, ich kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht – denn der erste Punkt meiner Route führt mich in die Stadt der Liebe: Oh là là, Paris!)

Das bin ich und das mache ich:

Ich bin die nette Lohnbuchhalterin von nebenan* und wollte schon seit Jahren die Welt bereisen. Aber wenn immer am Monatsende die Entgeltbescheinigungen anstehen, ist ein mehrwöchiger Trip ins Ausland natürlich schwierig. Mittendrin gibt’s die Meldungen und beim Skifahren um Weihnachten/Silvester könnte ich vermutlich sowieso nicht entspannen, weil mir der Jahreswechsel im Kopf herumspukt. Ich bin alleine für den ganzen Bereich zuständig und natürlich für einige weitere Aufgaben rund um Zeiterfassung und Fuhrpark und was nicht alles sonst noch … Vertretung gibt es keine. Das wäre ja auch zu einfach!

Das wunderschöne Umland von München

Bruno und ich lieben die Berge!

Das mache ich, wenn ich nicht gerade Löhne abrechne:
Ich lese gerne Krimis (gerne verzwickt Geschichten, nicht zu langweilig, aber auch nicht zu blutrünstig; zum Mitdenken eben) und bin viel mit unserem Cockerspaniel Bruno im Münchner Umland unterwegs. Mit meiner besten Freundin mache ich außerdem nur zu gerne ausgiebige Biergarten-Touren und vor einem Jahr habe ich – passend zu meiner Vorliebe für afrikanisches Essen – das Bongo-Spielen für mich entdeckt.

Dort ist es daheim am Schönsten:

Im Münchner Hirschgarten, im Aschheimer Autokino und auf meiner Terrasse, wenn ich mir bei einem eiskalten Daiquiri mögliche Reiserouten zusammenspinne …

Darauf freue ich mich bei diesem Trip am meisten:

Die Brioche in Paris und die vielen tollen Tempel in Peking.

Das werde ich auf meiner Tour immer bei mir haben:

Mein Reisenotizbuch, einen Fotoapparat (Digicam) und irgend einen leichten Alpenkrimi von Jörg Maurer.

Blick aus meinem Büro in München

München und die Alpen – Gänsehautfeeling.

Das werde ich am meisten vermissen:

Bruno, Mittagsplausch mit den Kolleginnen und den Blick auf die Alpen.

Das werde ich überhaupt nicht vermissen:

SEPA und Saison-Kurzarbeitergeldberechnungen (allein bei dem Wort habe ich mich gerade schon 2 Mal vertippt – was für ein Krampf!).

 

Das erwartet mich, wenn ich zurückkomme:

Ein sofakissendicker Bruno (weil wieder keiner seinem Bettelblick widerstehen kann), ein mehr als urlaubsreifer Chef und geschätzt etwa 2.000 E-Mails mit dem Betreff „Was ist bei meiner Lohnabrechnung schiefgelaufen?“.

* Da das Web nichts vergisst, möchte ich lieber anonym bleiben. Hauptsache mein Chef weiß, wer ich bin – gell? :)

Vorfreudige Grüße von Eurer Rosi